Neue Arbeitswelt – Das Digitale im Analogen

Die Menschheit erschafft die Medien, die sie benötigt, um sich weiterzuentwickeln. Nun sind wir im digitalen Zeitalter angelangt und das Internet stellt offensichtlich momentan das geeignete Medium dar. Marshal MC Luhan brachte die Bedeutung der neuen Technik schon 1967 auf den Punkt. “Ihre Botschaft ist der totale Wandel, der aller Beschränktheit, sei sie psychischer, sozialer, ökonomischer oder politischer Art, ein Ende setzt.“ (Mc Luhan, 1967)

Jeder, der über einen Internetzugang verfügt und sich die wesentlichen Kenntnisse aneignet, kann zum Anbieter von Informationen, Dienstleistungen und Produkten werden. Das Internet ist und hat eine eigene Kultur, die von den Nutzern mitbestimmt wird – und sie prägt. Ermöglicht wird ein hohes Maß der Beteiligung jedes Einzelnen und der Selbstbestimmung. Die Informationen im Internet werden nicht von einer einzigen Instanz zur Verfügung gestellt. Die Besonderheit liegt in der Autonomie der Rezeption und der Konstruktion. Warum also sollten die Menschen hinter das zurückgehen, was nun Realität geworden ist? Diese digitalen Möglichkeiten wirken daher auch gesellschaftsgestaltend. Vor allem deutlich wird dies in der Arbeitswelt. Die Rede von neuer Arbeitswelt ist dann, wenn die digitalen Prinzipien wirken. Da es nicht mehr hinter diesen Entwicklungsschritt zurückgeht, beginnt ein Wettstreit darum, wer die neuen digitalen Möglichkeiten am besten in die analoge Welt überträgt. Einige Unternehmen haben sich auf den Weg gemacht. Wie diese im Film Augenhöhe portraitierten. Das atelier für gesellschaftsgestaltung hat sich an der Crowdfunding-Kampagne für den Film auf der Plattform startnetx beteiligt.

AUGENHÖHE OmU (dt.) from Daniel Trebien on Vimeo.

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