Ivana Scharf

Foto Simon Bierwald

Foto Simon Bierwald

Ivana Scharf
Gesellschaftsgestalterin, Beraterin, Kreative Querdenkerin mit Umsetzungskompetenz

Wenn mich jemand fragt, was ich gelernt habe, was ich von Hause aus bin, antworte ich darauf: Es gibt bessere Fragen, um mich kennen zu lernen.

Ich verstehe mich als Gesellschaftsgestalterin, weil ich Neues und Wandel gestalte und so mein größtes Potenzial entfalte: meine Kreativität. Für mich bedeutet Kreativität jenseits von festgefahrenen Denkmustern meiner Intuition zu vertrauen.

Ich gebe mir die Freiheit, mit all meinen Erfahrungen, dem Gelernten meiner uneingeschränkten Offenheit und meiner Neugierde immer wieder über Grenzen hinwegzudenken. So kann ich Verknüpfungen entstehen lassen, wo andere keine sehen. So entstehen Ideen, neue Namen, neue Produkte und Dienstleistungen.

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Was mich beschäftigt…

Menschlichkeit & Begeisterung
In den vergangenen über 20 Jahren habe ich mit vielen Menschen zusammengearbeitet: Ingenieure, Juristen, Physiker, Chemiker, Architekten, Informatiker, Programmierer, Designer, Künstler, Wissenschaftler, Historiker, Verwaltungsbeamte, Unternehmensberater und so weiter. Mit inhabergeführten Unternehmen, Großkonzernen, Mittelständlern, Handwerkern, Banken, Museen, Stiftungen, Ministerien, Kommunen und Universitäten. Mit Milliardären, Millionären, Business Angel, Investoren und Gründern. Mit Kindern, Jugendlichen und Senioren. Inhaftierten, Obdachlosen, Flüchtlingen und anderen. Christen, Muslimen, Buddhisten u.s.w. Ich habe mit viel Empathie hinter den Professionen, Organisationen, Religionen und Situationen den Menschen angesprochen. Jeden da abgeholt wo er ist, Begeisterung geweckt und Unmögliches möglich gemacht.

Gestalten & Vernetzen
Wir sind längst in einem neuen Zeitalter angekommen und erkennen, dass es nach den gelernten Regeln nicht mehr funktioniert. Die Art des Zusammenlebens und Arbeitens hat sich verändert. Mir kommt das gelegen. Ich denke gerne in komplexen Netzwerkstrukturen, arbeite mich rasant schnell in Themengebiete ein und verliere dabei nie den so wichtigen Blick des Laien. Mein Prinzip ist das Gestalten. Mit dieser Art auf Situationen und Menschen zuzugehen habe ich bisher große und kleine Prozesse angestoßen. Seien es gesellschaftliche Innovationen oder Kulturwandel in Organisationen. Kunst spielt dabei für mich eine wichtige Rolle. Hier können wir alles ausprobieren. Das Atelier ist in meinen Augen ein übertragbarer Raum. Ich kann überall diese besondere Umgebung einrichten in der ich schaffe, probiere, zerstöre, erneuere und reflektiere. Dieser Werkraum ist ein idealer Ort für neue Gedanken und Ideen.

Gespräche & Perspektiven
Ich habe in einem besonderen Umfeld gearbeitet, in dem der Umgang mit Vorurteilen Thema war. Millionen von Menschen sind gestorben, weil eine ganze Nation sich von Vorurteilen hat lenken lassen. Als Vermittlerin konnte ich einen wichtigen Beitrag zur deutsch-jüdischen Verständigung und Versöhnung leisten. In meiner Biographie hat mich das Zweiheimische und Mehrweltliche geprägt und ich habe den Perspektivwechsel und die Verständigung verinnerlicht. Aber auch das Gefühl einer Minderheit anzugehören und sich aus einem Umfeld heraus in ein neues hineinzukämpfen kenne ich sehr gut.

Millionen & Verantwortung
Ich kann sehr gut mit großen Summen umgehen. Dabei habe ich diese Summen bisher für Projekte, die ich klein initiierte und dann groß machte, selber akquiriert. In welchen Dimensionen? Unterschiedlich. Der finanzielle Bedarf ein mobiles Museum zu entwickeln und langfristig zu betreiben liegt bei 6 bis 9 Millionen Euro. Eine neue Wanderwegewelt als Infrastrukturprojekt hat ein Volumen von etwa 1 Million. Insgesamt habe ich für Bildung und Kultur innerhalb von sechs Jahren ein Volumen von 25 Millionen Euro gewinnen können.

Pioniergeist & Mut
Ich habe sehr viel Energie und setze diese für Themen und Organisationen, die mich begeistern. Dazu gehört soziale Innovation. Die Frage, die mich hier besonders beschäftigt, ist die des Zugangs zur Kultur. Daher entwickelte ich das erste bundesweite mobile Museum und die erste Outreach Abteilung in einem Museum. Wenn die Menschen nicht zum Museum kommen, kommt das Museum eben zu den Menschen. Das Thema Mobilität beschäftigt mich seither auf vielen Ebenen. Technisch und Gesellschaftlich. Ich bin fasziniert von den Möglichkeiten durch die rasanten technischen Innovationen. Das Internet hat und wird die Welt weiterhin prägend verändern. Auch die Art und Weise wie wir denken und was wir erwarten.

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Ich bin vernetzt mit einem großen Netzwerk von Kreativen. Darunter Künstler, Kulturwissenschaftler, Kulturmanager, Historiker, Informatiker, Designer, Webdesigner, Grafiker, Filmemacher, Fotografen, Pädagogen, Juristen, Kulturvermittlern, Grafikrekorder, Barcamp Moderatoren…